Dieser Gruppen meistens nur ein paar wenige gehör'n
Eine handvoll Leute reichen meistens aus
Eigene lokale Antifastruktur'n aufzubau'n
Als Nächstes müsst ihr die rechten Struktur'n recherchier'n
Heimlich ihre Treffen und Demonstration'n fotografier'n
Findet raus, wer sie sind, was sie tun, wo sie leben, wo sie arbeiten
Und findet raus, mit wem sie sich umgeben
Baut Fake-Accounts bei TikTok und bei Telegram
Dokumentiert alles, was sie schreiben, alles, was sie sagen
Holt den Papiermüll ab, lauft ihn'n nach
Zu Ihren Häusern, ihren Wohnungen, den Treffpunkten und Bars
Meldet euch bei jeder Singlebörse an
Irgendwie und irgendwann kommt man an jeden Nazi ran
Werdet dreist, delinquent, akribisch und kreativ
Stück für Stück füttert ihr so euer Antifaarchiv
Faschos leben abgeschottet, sie leben im Wahn
Mit Argumenten kommt man meistens nicht mehr an sie ran
Die Erfahrung zeigt, dass aber trotzdem doch etwas passiert
Wenn man ihr gesamtes Umfeld kontaktiert
Früher nannte man so etwas „Outingaktion“
Es hing'n Flyer und Plakate in den Vierteln, wo sie wohn'n
Mit Fotos und Funktion'n, mit Nam'n und mit Adressen
Niemand wird ein Nazischwein als sein'n Nachbarn möchten
Das flankierte man mit ein paar Telefonaten
Um ihre Schulen, Unis, Arbeitgeber zu beraten
Man wünschte ein'n guten Tag und fragte dann: „Wie
Passt so etwas in eure Firmenphilosophie?“
Helft euren Lokalzeitungen mit Information'n
Wenn sie nicht schon von selbst dahinter komm'n
Dass es Probleme gibt mit Nazis in der Stadt
Vielleicht wird dann sogar die Staatsanwaltschaft wach
Mit etwas Glück kriegen sie Post oder geh'n in den Knast
Doch ihr wärt blöd, wenn ihr euch auf den deutschen Staat verlasst
Die Erfahrung zeigt genau das Gegenteil
Es gibt so viele Faschos bei der Polizei
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